Dr. Verena Späthe
Dr. Verena Späthe

Mein Praxistag in der Pflege

Am Freitag, dem 15.09.2017, nahm ich an der Praxisphase des Projektes "Pflegebedürftige aktiv fördern (PAF)" im AWO-Seniorenzentrum "Karl Mödersheim Haus" in Leuna teil.

Seniorinnen und Senioren in Pflegeeinrichtungen sollen durch regelmäßige sportliche Übungen und leichtes Training in ihrer körperlichen Beweglichkeit stabilisiert und damit ihr allgemeines Wohlbefinden verbessert werden. Die Übungen sind, gerade für bewegungseingeschränkte Personen, durchaus anspruchsvoll, aber alle machen begeistert mit. Die Praxisanleiterinnen bestätigen mir, dass bereits nach einigen Wochen deutliche Verbesserungen in den motorischen Fähigkeiten der Teilnehmenden zu sehen sind.

Foto: Kreisverwaltung

Im Anschluss an die Kabinettssitzung am 05.09. 2017 (die Landesregierung tagte nach 2012 erneut in Merseburg) übergab Sozialministerin Petra Grimm-Benne den Zuwendungsbescheid „Stabilisierung und Teilhabe am Arbeitsleben“ an den Sozialdezernenten der Kreisverwaltung Saalekreis, André Wähnelt. Mit dem Geld wird ein neues Programm für die Integration langzeit-arbeitsloser Menschen im Saalekreis gefördert.

Am vergangenen Samstag, dem 2. September, besuchte ich die letzte Vorstellung des gemeinsamen integrativen Zirkusprojekts der Johannesschule, der Schule am Südpark (Förderschule "L") und der Heinrich-Kielhorn-Schule für geistig Behinderte in Merseburg. Eine ganze Woche lang hatten die Schülerinnen und Schüler aller drei Schulen ganz selbstverständlich miteinander geprobt, um jetzt als Seiltänzer, Akrobaten, Clowns und vieles andere mehr ihre Zuschauer zu verzaubern.

Es war bewegend zu sehen, wie begeistert alle Kinder - mit Handicap oder ohne - miteinander umgingen, welche tollen Leistungen sie zeigten und wieviel Spaß alle gemeinsam hatten.

Montag, 21. August 2017, 19 Uhr

Schlossgartensalon Merseburg

 

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt hat ein neues Arbeitsmarktprogramm für Langzeitarbeitslose, die älter als 35 Jahre sind, aufgelegt. Der Landkreis finanziert das Programm mit, das vom Jobcenter gesteuert und verwaltet wird.

Ziel ist es langzeitarbeitslosen Menschen nicht nur eine Chance, sondern auch eine echte Perspektive zu geben. Bei der Umsetzung steht die Einbeziehung von Trägern in den Bereichen Soziales, Jugend, Kultur und Sport im Vordergrund.

SPD-Ortsverein Merseburg und SPD-Kreistagsfraktion Saalekreis haben den Arbeitsmarktpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Steppuhn eingeladen, um das neue Programm und Projekte des sozialen Arbeitsmarktes insgesamt vorzustellen.

Stadtrundgang durch Bad Lauchstädt

Fotos: Astrid Altmann

Ein Gespräch mit dem Bad Lauchstädter Stadtplaner Gnauert im vergangenen Jahr gab den Anstoß dafür, der interessierten Öffentlichkeit einmal zu zeigen, welche Projekte und Maßnahmen mit den Mitteln für Stadtsanierung und städtebaulichen Denkmalschutz im Zentrum der Goethestadt realisiert werden konnten. Also bat ich Bürgermeister Runkel und Herrn Gnauert um die Möglichkeit einer öffentlichen Stadtführung, brachte meine Kollegin Katrin Budde mit und freute mich über einige interessierte LauchstädterInnen, die am 14.08.2017 in der "Alten Remise" der Einführungspräsentation des Stadtplaners aufmerksam zuhörten.

In den letzten (10) Jahren wurden in Bad Lauchstädt weit über 9 Mio. € an Fördermitteln verbaut. Dazu kommen viele weitere Millionen, die durch privates Engagement investiert wurden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Bürgermeister Runkel begleitete uns durch seine Stadt und erzählte an einzelnen Häusern über konkrete Maßnahmen und künftige Vorhaben. So stehen beispielsweise die Goethestraße und das Eckhaus auf der Marktsüdseite ganz oben auf der Prioritätenliste! 

Herr Gnauert informierte uns über die Marktplatzsanierung, die zu vielen Diskussionen, auch in der Bevölkerung geführt hatte - Stichwort Bäume und chinesische Granitsteine. Inzwischen sind die Bewohner froh über ihren neuen Marktplatz.

Öffentliche Stadtführung Merseburg

Foto: Dr. Verena Späthe

"Wir wollen nachvollziehen, in welche Projekte in Merseburg die Mittel für Stadtsanierung und städtebaulichen Denkmalschutz geflossen sind." Deshalb lud ich am 28.06.2017 meine Landtagskollegin Katrin Budde sowie interessierte Merseburgerinnen und Merseburger zu einer Stadtführung durch meine Heimatstadt ein.

Lutz Brückner, ehrenamtlicher Stadtführer, und Kerstin Marschal (Leiterin des Stadtplanungsamtes Merseburg) zeigten uns das historische Merseburg. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt. Ich konnte meiner Kollegin zeigen, dass die Fördermittel gut eingesetzt wurden, um die historischen Teile Merseburgs zu erhalten und zu touristischen Kleinods zu entwickeln. Verbaut wurden in Merseburg bisher 86,1 Mio. €.

Pflegereform 2017

Fotos: Patrick Wanzek

Gemeinsam mit meiner Landtagskollegin und Kandidatin für den Bundestag Katrin Budde organisierte ich auf Einladung der Bad Lauchstädter Stadträtin Karin Gerste am 26.06.2017 eine Informationsveranstaltung zur Pflegereform 2017. Diese konnte in der "Alten Remise" mit vielen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern stattfinden.

 

Als Referentin konnte mit Annette Schmidt, Landes-beauftragte Sachsen-Anhalt des Bundesverbandes privater Pflegeanbieter, eine ausgewiesene Fachfrau gewonnen werden.

Im ersten Teil der Veranstaltung gab es eine Einführung in die Änderungen und Auswirkungen, die sich durch die Pflegereform 2017 für Betroffene und Angehörige ergeben. Im Anschluss daran beantwortete Frau Schmidt  zahl-reiche Fragen aus dem Publikum, die konkrete Probleme einzelner betrafen.

Foto: Astrid Altmann

Das Merseburger Bündnis für Vielfalt und Zivilcourage hatte für den 17.06.2017 zum gemeinsamen bunten Picknick auf den Bahnhofsvorplatz eingeladen. Obwohl nicht so viele Bewohner unserer Stadt dieser Einladung gefolgt sind, gab es viele gute Gespräche. Unsere Menschenkette entlang der König-Heinrich-Straße war ebenfalls bunt gemischt, das abschließende Konzert der Merseburger Band "The Crashing Dishes From Outer Space" begeisterte alle Zuhörer.

1. Seniorenmarkt in Bad Lauchstädt

Foto: Astrid Altmann

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 11. Juni 2017 der 1. Seniorenmarkt auf dem neuen Marktplatz in Bad Lauchstädt statt. Organisiert wurde dieser durch Mitglieder des Hospizvereins Bad Lauchstädt, der gemeinsam mit dem Palliativen Zentrum Bad Lauchstädt auch mit einem großen Infostand vertreten war. Wir hatten unseren Platz gleich daneben und konnten mit vielen der meist älteren Gäste ins Gespräch kommen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Veranstaltern für eine gelungene erste Ausgabe des Seniorenmarktes!

... Schulbesuche in Halle

Fotos: Florian Korb

Sprecherin, Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen, mich in der Sonderschule für Lernbehinderte Pestalozzi (in der Nähe des Stadions gelegen) und in der Saaleschule, einer freie Schule mit gelingender Inklusion in Trotha, am 31.05.2017 über die Arbeit und auftretende Probleme zu informieren.

Die Pestalozzi-Schule besuchen Kinder mit Lerneinschränkungen und verminderter Intelligenz, die oft noch eine Reihe weiterer Probleme und meist eine lange Leidenszeit in der Regelschule hinter sich haben. Hier können sie besonders gefördert und ihren Möglichkeiten entsprechend gefordert werden. Der Unterricht erfolgt in Anlehnung an den normalen Lehrplan, aber mit geringeren Anforderungen.

Besonders problematisch ist dabei, dass lebenspraktischer und berufsorientierender Unterricht kaum vorgesehen ist und viele der Kinder die Schule ohne Abschluss verlassen, da sie auf Grund ihrer Einschränkungen einen Hauptschulabschluss nicht schaffen können. Statistisch zählen sie damit übrigens zu den Schulabbrechern, was die hohe Zahl der Schulabbrüche in Sachsen-Anhalt (2014 immerin 9,2 %) erklärt.

In der Saaleschule lernen bis zu 4 Kinder mit besonderem Förderbedarf in einer Klasse. Dort sind sie intergriert und werden durch das Beispiel ihrer Mitschüler*innen angespornt. Gelernt wird viel in freier und Projektarbeit, so dass jedes Kind nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten arbeiten kann. Unterstützt wird die Arbeit des Lehrpersonals dabei durch pädagogische Mitarbeiter*innen und Integrationshelfer*innen. Für ihre Arbeit wurde die Schule im Jahr 2016 mit dem Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule ausgezeichnet.

Am Kindertag besuchte ich dann noch die Schule des Lebens "Helen Keller" in Halle-Neustadt. Hier berichtete mir der Schulleiter über die Erfolge der Berufsorientierung mit zahlreichen Praktika in Firmen der Stadt und die gelingende Inklusion "andersherum" - Projekte anderer Schulformen in seiner Schule, gegenseitige Unterrichtsbesuche, ein wöchentlicher Praktikant des Schwerpunkts soziales Lernen des Christian-Wolff-Gymnasiums und viele weitere Beispiele dafür, wie Inklusion auch funktionieren kann.

Ich bin sehr beeindruckt und werde vielen Menschen davon erzählen!

Bei der Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Zukunft der Förderschulen in Sachsen-Anhalt gab es heiße Diskussionen darüber, ob Förderschulen ein Baustein oder eine Bremse der Inklusion darstellen.

Ich bin der Meinung - jedes Kind ist anders und jedes Kind soll die für seine Bedürfnisse beste Förderung erhalten. Für eines bedeutet das gemeinsamer Unterricht, dort blüht es auf und lernt (mit Unterstützung) von den anderen Kindern. Für ein anderes ist eine geschütztere Umgebung erforderlich, und dann soll es diese auch bekommen, um dort erfolgreich lernen zu können.

Herzliche Einladung!

Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt lade ich Sie herzlich zur Veranstaltung "Zukunft der Förderschulen in Sachsen-Anhalt!?
Inklusion im Ländervergleich" am 22.05.2017 um 15 Uhr in Hohenmölsen ein. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie im nachfolgenden Dokument.

Ich freue mich auf eine anregende Diskussion!

Abschluss der          Wonneproppenaktion 2016

Seit vielen Jahren sponsere ich im Rahmen der jährlichen Wonneproppenaktion von Wochenspiegel und SuperSonntag einen Büchergutschein für einen der kleinen Wonneproppen aus dem Vorjahr.

 

In diesem Jahr konnte ich eine fröhliche junge Dame und ihre stolze Mutti beschenken.

SPD-Osteraktion 2017

Foto: Astrid Altmann

Gemeinsam mit unserem SPD-Ortsverein Merseburg ludt ich Merseburger Kinder am Ostersamstag zum nachmittäglichen Ostereier-suchen in den Merseburger Südpark ein. Da das Wetter in diesem Jahr nicht so recht mitspielte, hatten auch die Jüngsten eine Chance, Süßig-keiten und kleine Geschenke zu finden. Alle hatten großen Spaß, und auch Petrus ließ es erst regnen, als alle Verstecke entdeckt und geleert waren!

Ein herzliches Dankeschön geht an alle fleißigen Helferinnen des Osterhasen!

Schleusenbenutzung an Saale und Unstrut

Die Frage der Schiffbarkeit von Saale und Unstrut entscheidet sich nicht mehr nur durch die Höhe des Wasserstandes. Vielmehr stellen die Betriebs- und Besetzungszeiten der vorhandenen Schleusen eine weitere, zu berücksichtigende Größe dar, die gerade im Rahmen des sich entwickelnden Tourismus in der Region und außerhalb der regulären Betriebszeiten zu einem großen Problem wird.  Aus diesem Grund habe ich mich im März mit einer Kleinen Anfrage, Drs. 7/708 – Schleusenbenutzung an Saale und Unstrut, an die Landesregierung gewandt. Im nachstehenden Dokument finden Sie den genauen Wortlaut meiner Anfrage. Über die Antwort berichte ich umgehend.

In den letzten Wochen besuchte ich eine Reihe interessanter Veranstaltungen in meinem Wahlkreis. Dazu gehörte eine Beratung zum Fachaustausch mit der Jugendgerichtshilfe oder eine Beratung zur Planung der Kindertagesbetreuung im Saalekreis.

Im Januar gehört eine Vielzahl von Neujahrsempfängen zu den wichtigsten Terminen des Monats. Hier trifft man bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen viele wichtige Personen und vereinbart gemeinsame Gesprächstermine, erfährt Neues aus den eigenen und anderen Arbeitsgebieten und knüpft Kontakte in alle möglichen Bereiche. Ein großes und gut gepflegtes Netzwerk ist gerade in der politischen Arbeit unabdingbar. Außerdem ist es wichtig zu wissen, an wen man sich wenden kann, wenn Bürger mit speziellen Anliegen zu mir ins Büro kommen.

"Saalekreis inklusiv"

Inklusion ermöglicht auch die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben. Das Bündnis für Familie im Saalekreis möchte herausragendes Engagement von Arbeitgebern und Unternehmern im Saalekreis in diesem Bereich würdigen und hat daher die Auszeichnung "Saalekreis inklusiv" ins Leben gerufen. Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Internetseite des Landkreises. Bewerbungsschluss ist der 21.12.2016.

Ich freue mich, wenn viele Firmen sich beteiligen und zeigen, dass die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen selbstverständlich und erfolgreich ist!

Der bundesweite Vorlesetag findet bereits seit 2004 statt. 2007 habe ich mich das erste Mal beteiligt. Seitdem besuche ich jedes Jahr eine oder mehrere Kindereinrichtungen, um bei kleinen und größeren Zuhörern die Freude am selbst Lesen und Vorlesen zu wecken. Lesen macht neugierig, weckt Phantasie und fördert  Sprachverständnis und Ausdrucksfähigkeit. Das alles unterstütze ich gern!

140 Jahre "vorwärts"

In meinem Wahlkreisbüro ist ab sofort die Ausstellung „vorwärts – und nicht vergessen“ zur 140jährigen Geschichte der Parteizeitung „vorwärts“ zu sehen. In der Ausstellung wird die gesellschaftliche und politische Bedeutung des „vorwärts“ von den Anfängen im Jahr 1876 über die Weimarer Republik und das Zeitungsverbot nach der NS-Machtübernahme bis zur Entwicklung zu einem modernen Medium des 21. Jahrhunderts beleuchtet.

Interessierte können die Ausstellung während der täglichen Büroöffnungszeiten bzw. nach vorheriger Terminvereinbarung unter 03461-289988 besichtigen.

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